Da der Expressivität des Gesangs allgemein Vorrang gegenüber dem Wohlklang eingeräumt wird, verliert auch das Kriterium der Sangbarkeit eines Textes seine Bedeutung.

Albert Gier: Das Libretto. Theorie und Geschichte einer musikoliterarischen Gattung, Darmstadt 1988 (Kapitel „Eine problematische Kategorie: Die sogenannte Literaturoper“, S. 203)

No Copyright. Vom Machtkampf der Kulturkonzerne um das Urheberrecht

In ihrem jetzt auf Deutsch erschienenen Buch „No Copyright. Vom Machtkampf der Kulturkonzerne um das Urheberrecht” meinen Joost Smiers und Marieke van Schijndel: Das Urheberrecht brauchen wir nicht mehr.


Wann ist Notenkopieren legal?

Die Rechtslage zum Kopieren von Noten ist nach wie vor klar und eindeutig: Das Vervielfältigen von Noten (egal, ob durch Fotokopieren oder mittels anderer Techniken, wie zum Beispiel scannen, faxen, Darstellungen auf Bildschirmen) ist nach § 53 Abs. 4 UrhG ohne Zustimmung des Urhebers oder des Verlages verboten!


Das Urheberrecht bootet Autoren aus, bemängelt der Journalisten-Verband “Freischreiber”. Ein Urheberpersönlichkeitsrecht könnte Abhilfe schaffen.

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Quelle taz.de


Wunderkit: Projekte gemeinsam gestalten

Für die einen ist es ein neues soziales Netzwerk, für andere ein intelligent integriertes Organisationstool. Einladungen für Wunderkit sind nicht länger eine heiß gehandelte Ware auf Twitter - ab sofort kann sich jeder anmelden.


Im Ringen ums Urheberrecht kämpft die Unterhaltungsbranche zunehmend verzweifelt gegen das Netz selbst. Dabei wäre es in jedermanns Interesse, wenn online kräftig Geld verdient würde mit Filmen, Musik, Büchern.

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Quelle spiegel.de


Nächster Frühling ohne Twitter?

Twitter verursacht heftige Proteste wegen der Ankündigung, Inhalte länderspezifisch sperren zu wollen. Google macht derweil recht lautlos genau das Gleiche.


Wer mit diesem Programm Bücher gestaltet, darf sie nur bei Apple verkaufen: Mittels einer Passage in den Linzenzbestimmungen sichert Apple sich ein exklusives Vertriebsrecht für mit iBooks Author entworfenen Digitalbücher. Entwickler und Autoren sind empört.

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Quelle spiegel.de


BITKOM und GEMA haben viel geleistet in den letzten Jahren, damit endlich ein offiziell gültiger und akzeptabler Tarif für Flatrate-Angebote veröffentlicht worden ist.

Simfy-CEO Gerrit Schumann distanziert sich von der Darstellung auf der Grooveshark-Website, wonach der Grund für die Einstellung deren Deutschland-Angebots Uneinigkeit mit der GEMA sei.

(siehe auch: Einigung zu Urheberabgaben für Online-Musik erzielt)

Quelle musikmarkt.de


Heimatlose Freischaffende

Wo soll ich bloß arbeiten?

Frei arbeiten ist oft einsam. Wer es leid ist, seine Projekte am Küchentisch zu erledigen, geht ins Café, in die Bibliothek, ins Beta-Haus - oder gründet eine Bürogemeinschaft. Aber welches Angebot passt zum persönlichen Arbeitsstil? Margarete Hucht machte den Selbstversuch.

Quelle spiegel.de


Nach den Helden

Die neuen Frontfrauen singen auf Deutsch und werden mit Lob überschüttet. Aber wenn sie schwermütige Songs singen, dann bitte ohne Klischees, fordert derFreitag-Kolumnistin Verena Reygers

Als 1993 der Musiksender Viva an den Sendestart ging, verpflichtete man sich dort, das Programm auch mit einem Anteil an deutschsprachiger Musik zu bestreiten. Damals war das noch ein Kopfschütteln wert, wer sang schon auf Deutsch, ohne die peinliche Schlager- oder Volksmusikschiene zu bedienen? Mittlerweile aber hat sich deutschsprachige Musik bestens etabliert. Nach Jahren voller Bands-mit-Frontfrau wie Juli, Silbermond und Wir Sind Helden, waren es im vergangenen Jahr vor allem Tim Bendzko oder Andreas Bourani, die begeisterten. Die passen gut in die Charts, aber weniger gut in meinen Plattenschrank. Dann doch lieber mit Gisbert zu Knyphausen die Melancholie ins Knie ficken oder sich Nils Koppruchs “Caruso” zu Ohren führen. Und wo sind überhaupt die deutschsprachigen Musikerinnen, die spannend texten und singen? Fündig wird man da relativ schnell, aber richtig überzeugen können nicht alle.


Der Slawist Ralf Schröder (1927–2001) lebte in der russischen und sowjetischen Literatur. Bulgakow, Ehrenburg, Tendrjakow und Trifonow wurden, dank seines Engagements, in der DDR vollständiger als in der Sowjetunion verlegt. Ebenso leidenschaftlich lag Schröder der Sozialismus am Herzen – ein anderer als der “reale” in den Farben der DDR. Für seine Ideen saß er sieben Jahre im Zuchthaus Bautzen. Sein autobiographisches Buch “Mein Roman mit der russischen und sowjetischen Literatur” konnte Schröder nicht mehr beenden. Michael Leetz hat die nachgelassenen Schriften seines Vaters herausgegeben und stellt das im Verlag “edition schwarzdruck” erschienene Buch vor.

Veranstaltet durch: Tageszeitung jW
Moderation: Werner Röhr
26.01.2012, 19:00 Uhr
jW-Ladengalerie
Torstraße 6
10119 Berlin 
Eintritt: 3,00/Ermäßigt: 2,00 €

Quelle jungewelt.de


Finanzkrise: Es muss noch schlimmer werden

Der britische Soziologe Colin Crouch erzielte großes Aufsehen mit seinem Buch „Postdemokratie“. Er beschrieb darin die verschiedenen Formen, mit denen die Finanz- und Kommunikationseliten die moderne Demokratie aushöhlen. Im Interview spricht er über die Krise und die Rolle der Deutschen in Europa.

Quelle fr-online.de


Ingo Schulze: "Kapitalismus braucht keine Demokratie"

Wahnsinn als Selbstverständlichkeit: Seit Jahren ist es offensichtlich, dass die Demokratie ruiniert wird und der Sozialstaat zerfällt. Privatisierte Gewinne und sozialisierte Verluste sind zur Selbstverständlichkeit verkommen. 13 Gründe, sich selbst wieder ernst zu nehmen.

Quelle sueddeutsche.de


Wulff-Spott und eine Zeile Ernst

Die taz schickt dem “Bild”-Chef einen Fragenkatalog zur Mailbox-Affäre. Kai Diekmann antwortet mit Präsi-Witzen und einem Versprechen.

An wen haben Sie Wulffs Mailbox-Nachricht weitergegeben? Als Tondokument oder schriftlich? Wann? 15 Fragen an den Chefredakteur.

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Quelle taz.de